Start-up-Steckbrief:

Name: Giggle.tips
Website: https://www.giggle.tips
Gründungsdatum und -ort: Juni 2019 in Innsbruck
Gründer: Tobias Schrott und Lena Luxner (aus Kitzbühel)
MitarbeiterInnenzahl: 11
Zielgruppe: Gastgeber im Ferientourismus
Zielmarkt: 90% DACH + Norditalien
Typisch für Giggle: schnell, hungrig, durchgeknallt, bunt

Wie würdest du Giggle.tips jemandem erklären, der noch nie etwas davon gehört hat?

Giggle ist der erste Erlebnischannelmanager für Gastgeber im Tourismus und macht sichtbar, was dich als Gastgeber wirklich einzigartig macht: Nämlich deine einzigartigen Erlebnisangebote und die Menschen, die diese Erlebnisse schaffen.

Überall dort, wo sich heute ein Gastgeber online profiliert, können sich diese nicht nur mit ihrer Ausstattung vergleichen, sondern über Giggle mit ihren buchbaren Erlebnisangeboten. Das macht sie im Marketing einzigartiger, macht die Gästeansprache einfacher und erhöht die Wertschöpfung für Urlaubsbuchungen.


Was ist eure Vision?

Wir wollen langfristig Menschen über Erlebnisse vernetzen.


Was war die Gründungsidee?

Ich (Tobias Schrott) war in Berlin und hab damals Giggle als Social App gegründet und bin dort damit aber kläglich gescheitert. Da bin ich teilweise zwei Stunden in der S-Bahn gesessen und wollte Flyer verteilen, damit Studenten anfangen, sich die Social App herunterzuladen. Da habe ich gemerkt: so leicht mit dem nächsten Tinder ist es doch nicht... (lacht)

Glücklicherweise hatte ich einen sehr guten Kontakt in der österreichischen Hotellerie, der dann vorgeschlagen hat, dass ich die Technologie nutzen und anstatt Social Events in Berlin Hotelevents abbilden soll. Und so bin ich dann in den Tourismus zurück, habe herumexperimentiert, um DIE Erlebniscloud für den Toursimus zu schaffen und ihn bunter zu machen. Gastgeber sollen nicht nur Betten sondern Erlebnisse verkaufen können. Wie das dann festgestanden ist, ist alles Schlag auf Schlag gegangen.


Wie würdest du einen typischen Tag beschreiben?

Aufwachen, Handy anmachen, FB und LinkedIn und Google Conversions im Bett checken und sich ärgern oder freuen, je nachdem wieviele Leads reingekommen sind.

Dann geht‘s ins Büro zu einer Absprache mit dem Prospector, der sich um die Demo- und Coaching-Termine kümmert. Danach kümmere ich mich meistens um das Online-Marketing und im zweiten Schritt aktuell um Investoren prospecting, da wir gerade eine Series A-Runde ausgerufen haben.

Und dann gibt es die tägliche Arbeit, wenn einer zuviel am Tisch hat. Dann teilen wir uns das auf, um uns gegenseitig den Rücken freizuhalten und uns zu unterstützen. Derzeit haben wir nämlich in der Woche zwischen 30 und 40 Online-Kundentermine. Zu Mittag nehme ich mir Zeit, um mit meinem Team Essen zu holen, damit wir uns hier auch austauschen können. Mein Tag endet meist zwischen 19-20 Uhr.


Was war der glücklichste Moment für Giggle?

Wie die Nachfrage um 1000% von einem Monat aufs andere gestiegen ist, weil wir im Marketing etwas geändert haben: Wir sind von Outbound- auf Online-Marketing umgestiegen und hatten plötzlich in der ersten Nacht 6 Hotelanfragen. Das hat unser Wachstumspotential grundlegend verändert.


Gab es einen Moment, an dem du aufgeben wolltest? Falls ja, wie hast du diesen gemeistert?

In der S-Bahn in Berlin. Aber ich bin schon ein ziemlich sturer Hund und hab ein inneres Mantra: „Never stop“. Das hatte ich schon von Berlin und an dem hab ich immer festgehalten und seit einem Jahr hat es sich wirklich gelohnt!


Letzte Worte an die WESTRIVEUP Community:

"Wir laden alle Gastgeber dazu ein an einem authentischen und erlebnisreichen Tourismus von morgen aktiv mitzugestalten.

Am besten ihr meldet euch unter www.giggle.tips zu unserem kostenfreien Online Workshop an und findet heraus, wie Erlebnisse das Hotelmarketing für immer verändern.”

Start-up-Steckbrief:

Name: chabaDoo
Website: https://www.chabadoo.com/
Gründungsdatum und -ort: 23.04.2018, Herzogsdorf (mit Büro in Linz)
Gründer: Markus Fischer
MitarbeiterInnenzahl: 15 (bald 16)
Zielgruppe: Schulen (LehrerInnen und SchülerInnen), Unternehmen, BeraterInnen
Zielmarkt: DACH-Raum
Typisch für chabaDoo: kreativ, spielerisch, mutig

Was macht chabaDoo erklärt in 3 Sätzen?

chabaDoo ist eine online Plattform, auf der Lerninhalte digitalisiert zur Verfügung gestellt werden können. Die Inhalte werden in einzelnen Happen, sogenannten Waben, aufbereitet und zu Lernstrecken kombiniert. Der/die Lehrende kann auf verschiedene spielerische Übungsarten wie Karteikarten, Kombinationen, Lückentexte und vieles mehr zurückgreifen und mit multimedialen Formaten wie Video oder Audio Files arbeiten. Ebenso ist es möglich, Dokumente abzulegen und zu sammeln.
Der/der Lernende kann die Waben beliebig oft wiederholen-dies garantiert Lernerfolg und hohe Motivation. Durch eine optische Visualisierung des Lernfortschritts und jederzeit mögliches direktes Feedback kann der/die Lehrende jede/n Einzelne/n bestmöglich unterstützen. Stärken werden gestärkt und Defizite positiv ausgeglichen. Waben können in einem abgeschlossenen Kreis, aber auch auf der gesamten Plattform zur Verfügung gestellt und genutzt werden. Die Entwicklung der Plattform wurde wissenschaftlich begleitet und mittels Feldtest evaluiert. Ein eLearning Expertenteam unterstützt User bei der Erstellung der Waben.
Die Lernplattform kann in der Schule, aber auch effizient in Unternehmen zur Weiterbildung von MitarbeiterInnen oder Schulung von KundInnen verwendet werden. Für BeraterInnen ist chabaDoo ein praktisches Tool zur effizienten Gestaltung und Abhaltung von Seminaren oder Trainings.


Was ist eure Vision?

Wir ermöglichen lebenslanges, eigenverantwortliches und individualisiertes Lernen mit Freude. Unser Ziel ist es, selbst jenen, die aufgrund negativer Erfahrungen den Spaß am Lernen verloren haben, Freude am Wissen zu vermitteln. Egal, ob in der Schule oder später im Berufsleben.


Was war die Gründungsidee?

Ich (Markus Fischer) habe beruflich bedingt schon lange auf die Digitalisierungsversuche in unserem Bildungssystem geblickt und mich gefragt, warum sich trotz verschiedener ganz guter Ansätze im Endeffekt nie etwas großartig ändert. Ich habe dann irgendwann für mich erkannt, dass man meistens nur versucht hat, aus etwas Analogem was Digitales zu machen. Nur: eigentlich muss man Digitalisierung beim Lernen komplett neu denken. Der Fokus muss auf dem Lernprozess selbst liegen, dem so genannten rückwärtigen Lerndesign. chabaDoo ist perfekt dafür geeignet, Unterricht bzw. Inhalte so aufzubauen.

Vor allem hört das Lernen ja nicht mit dem Verlassen der Schule auf. Auch im Berufsleben sind wir heutzutage mehr denn je gefordert, über Disziplinen und Fächer hinweg zu denken und uns ständig neues Wissen teilweise eigenständig anzueignen. Mein Ziel ist es daher auch, digitales Lernen bereits Kindern als Arbeitsmittel in die Hand zu geben, wie man auch einen Bleistift in jeder Federschachtel findet.

Als dann meine Tochter in die Schule kam und ich meine Gedanken wiederum bestätigt sah, dachte ich: das geht besser, des moch ma jetzt!


Was ist deine Rolle? Wie würdest du einen typischen Tag beschreiben?

Als Geschäftsführer sorge ich dafür, dass meinem Team nicht fad wird. Scherz beiseite, einerseits liegen klassische Aufgaben wir Rechtliches, Investor Relations oder strategische Ziele zu evaluieren in meiner Hand.
Andererseits ist ein für mich auch wichtiger Teil meiner Aufgaben die Koordination der ganzen motivierten und kreativen Köpfe – sodass wir chabaDoo ständig weiterentwickeln und voneinander und miteinander lernen.

Derzeit finden die meisten dieser Aufgaben natürlich virtuell in Videokonferenzen statt. So gesehen könnte man sagen, ich sitze den ganzen Tag vor dem Computer. Trotzdem ist es eine intensive Teamarbeit, denn am anderen Ende der Leitung sitzen ja immer noch „echte“ Menschen, die an der Lösung von Problemstellungen mit mir gemeinsam arbeiten.


Was war der glücklichste Moment für chabaDoo?

Seit der Gründung gab es da ziemlich viele schöne und glückliche Momente. Einer der wohl bedeutendsten war jener, als wir nach dem ersten Jahr unseres Feldtests und Evaluierung durch die FH Hagenberg erfahren haben, dass unser Konzept funktioniert und ins Schwarze trifft. Das war ein magischer Augenblick, denn auch wenn wir all unsere Erfahrung und Expertise einfließen ließen, hätte es ja sein können, dass tatsächlich ein anderes Konzept mehr Sinn macht – und das hätte bedeutet: zurück an den Start.


Gab es einen Moment, an dem du aufgeben wolltest? Falls ja, wie hast du diesen gemeistert?

Auch, wenn es extrem anstrengende Phasen gibt und die letzten Jahre intensiv waren, ans Aufgeben habe ich tatsächlich noch nie gedacht. Dafür ist mir das Thema zu wichtig und die Motivation, hier etwas zu bewegen, zu groß.

Gerade in und nach der so wichtigen Feldtestphase kam dann auch sehr viel positives Feedback von den teilnehmenden LehrerInnen. Oder SchülerInnen, die mit chabaDoo auch weiterhin arbeiten wollten und sich bei ihren Lehrkräften bedankt haben, dass sie chabaDoo kennenlernen durften. Das gibt natürlich viel zurück und bestätigt einen auch auf einer persönlichen Ebene, dass man hier gemeinsam etwas Gutes entwickelt.


Letzte Worte an die WESTRIVEUP Community:

Erstens: wir suchen immer wieder Verstärkung. Wenn du also die Zukunft des Lernens mitgestalten willst, bist du bei uns genau richtig. Wo du zuhause bist, ist dabei gar nicht sooo wichtig – nur dass du Herz und Hirn am rechten Fleck hast.

Zweitens: Manchmal muss man einfach etwas neu denken. Das verstehen vielleicht nicht alle von Anfang an, aber wenn du eine klare Vision hast und Menschen, die so wie du daran glauben, ist der Grundstein zu einer echten Innovation gelegt. Und dann: nur nicht locker lassen!

Start-up-Steckbrief:

Name: Monkee
Website: https://monkee.rocks/
Gründungsdatum und -ort: November 2018, Innsbruck
GründerInnen: Christian Schneider, Martin Granig
MitarbeiterInnenanzahl: 9
Zielgruppe: Menschen, die ihre Finanzen verbessern wollen
Zielmarkt: Österreich, Deutschland

Was macht Monkee erklärt in 3 Sätzen?

Monkee ist ein finanzieller Fitness-Coach, der dabei begleitet, Ziele zu erreichen und finanzielle Gewohnheiten zu verbessern. Mit nur 2 Klicks kann man jeden beliebigen Betrag für seine Ziele sparen und der Coach motiviert durch kleine Erinnerungen und Tipps, die Ziele auch wirklich zu erreichen. Mit dem FutureBoost kannst du zusätzlich deine Sparziele pushen – kaufe das, was du ohnehin kaufen musst bei einem unserer vielen Partner und du erhältst bares Geld für deine Sparziele auf dein Monkee Konto.


Was ist eure Vision?

Monkee hat die Vision, Millionen Menschen dabei zu helfen finanziell gesünder und fitter zu leben.

Denn wir sind davon überzeugt, dass wir um uns ganzheitlich gesund zu fühlen, sowohl unsere physische, mentale UND finanzielle Gesundheit in Balance bringen müssen. Geldsorgen sind heute schon der #1 Faktor für Stress – noch vor Krankheit, Karriere und Familie.


Was war die Gründungsidee?

Christian und ich arbeiteten schon viele Jahre zusammen im Innovationsbereich eines internationalen Unternehmens und haben uns dort intensiv damit auseinander gesetzt, wie man durch Gamification und Behavioral Design Menschen dabei begleiten kann, die eigenen Gewohnheiten zu verbessern. Wir beide teilen auch schon seit vielen Jahren die Passion dafür, die eigenen Finanzen selber in die Hand zu nehmen und konnten uns über die Jahre einen finanziellen Puffer aufbauen, um unsere Jobs im Konzern zu kündigen und Vollzeit an Monkee zu arbeiten. Viele Gespräche haben gezeigt, dass es leider zu viele Menschen gibt, die finanziell sehr ungesund leben – über alle Einkommensgruppen hinweg. Daher wollten wir einen Beitrag zu diesem globalen und durch Corona auch noch verstärkten Problem liefern und haben 2018 Monkee gegründet.


Was ist deine Rolle? Wie würdest du einen typischen Tag beschreiben?

An einem typischen Tag stehe ich (Martin) um ca 6:00 auf, und schaue mir zuerst einmal die Zahlen des Vortages an. Dann frühstücke ich meist mit meiner Frau und Tochter. Am Vormittag versuche ich mir meistens Zeit für Dinge zu blocken wo ich an komplexeren Dingen arbeiten muss und Telefonate und Meetings dann so gut es geht am Nachmittag zu machen. Ich bin innerhalb von Monkee für die Themen Marketing, Partnerschaften und Finanzen zuständig. Das bedeutet, dass mein Tag sehr abwechslungsreich ist – von Diskussionen mit dem Team bezüglich neuer Kundenakquisitions-Möglichkeiten, Kontakt zu neuen Partnern bis hin zu Liquiditätsplanung.

Zwischen 18 und 20 Uhr verbringe ich dann noch Zeit mit meiner Tochter und Frau, und am späteren Abend wird dann oft noch bisschen weitergearbeitet.


Was war der glücklichste Moment für Monkee?

Zum Glück hatten wir in den vergangenen zwei Jahren sehr viele tolle Momente – leider vergisst man das viel zu häufig und sollte sich diese wirklich öfter vor Augen führen. In 2020 war es in jedem Fall, dass wir im Juli unseren FutureBoost lanciert haben, und dieser so gut von unseren Kunden angenommen wurde. Im September haben wir dann dafür sogar den Austrian Retail Innovation Award verliehen bekommen. Und dann natürlich, dass wir Ende des Jahres erfolgreich unsere Finanzierungsrunde mit dem European Super Angels Club abschließen konnten.


Gab es einen Moment, an dem ihr aufgeben wolltet? Falls ja, wie habt ihr diesen gemeistert?

Nein, wenn man als Gründer ans Aufgeben denkt, dann hat man wahrscheinlich schon verloren. Im Startup-Leben sind die Hochs höher und Tiefs tiefer als im Angestelltenverhältnis. Und von Hoch zu Tief kann oftmals nur ein Tag liegen. Aber an Aufgeben haben wir nie gedacht. Ich kann mich aber noch erinnern, dass wir relativ zu Beginn unserer Monkee-Reise einmal vor einer Situation gestanden sind, wo wir schon kurz vor dem Verzweifeln waren: Um Monkee umsetzen zu können brauchten wir einen Bankenpartner, der im Hintergrund alle Prozesse von Konto-Eröffnung und Besicherung der Einlagen, bis hin zu Zahlungstransfers für uns abwickelt. Dafür waren wir viele Monate mit unterschiedlichsten Banken in Kontakt und die Kommunikation war sehr, sehr langsam. Wir kamen an den Punkt, wo wir, um die App weiterentwickeln zu können, den Bankenpartner fixieren mussten – die Diskussionen zogen sich über Wochen und Monate, ohne wirklich Fortschritt zu machen. Glücklicherweise sind wir dann auf unseren aktuellen Bankenpartner gestoßen, wo wir dann innerhalb kürzester Zeit mit der Entwicklung der App weiter voranschreiten konnten.


Letzte Worte an die WESTRIVEUP Community:

Natürlich würden wir uns sehr freuen, wenn viele der WESTRIVEUP Community Monkee zum Sparen auf ihre kleinen Ziele und großen Träume verwenden würden und uns auch ihr Feedback zukommen lassen. Wir arbeiten konstant an Optimierungen und neuen Funktionen und freuen uns sehr über Feedback und Wünsche aus der Community. In Kürze starten wir auch ein Crowdfunding Projekt für ein kleines Herzensprojekt: „Monkee. Dem Geld auf der Spur“ - Ein Wimmelbuch zum Thema Geld für Kinder und Erwachsene. Auch hier würden wir uns sehr über Unterstützung der Community freuen. Kinder und Eltern lieben Wimmelbücher, also das ideale Geschenk 😉

Mehr Informationen zu Monkee: www.monkee.rocks

Informationen zu dem Wimmelbuch „Monkee. Dem Geld auf der Spur.“: www.monkee.rocks/wimmelbuch

Start-up-Steckbrief:

Name: XRSynergies GmbH
Gründungsdatum und -ort: Januar 2020, Salzburg
GründerInnen: Marie-Isabelle Batthyány, Heidelinde Kranzl
Zielgruppe: Gesundheitssektor, Gesundheitseinrichtungen
Zielmarkt: National und International

Was macht XRSynergies erklärt in 3 Sätzen?

XRSynergies entwickelt ein Produkt, das sowohl patientenorientiert ist, als auch den Bedürfnissen von Ärzten und Ärztinnen gerecht wird. Wir fokussieren dabei auf die Arzt-Patienten Interaktion und verwenden dafür eine der modernsten Technologien unserer Zeit, die Virtuelle Realität. Diese setzen wir in einem Bereich ein, der nicht nur sensibel ist, sondern auch eine hohe Qualität verlangt: Patientenaufklärung im Rahmen medizinischer Eingriffe.


Was ist eure Vision?

Den Aufklärungsprozess für Patienten und Ärzte in ein positives Erlebnis zu transformieren! Unser Ziel ist es, nachhaltig eine Entlastung für Ärzte und gleichzeitig werteorientierte Patientensicherheit zu erreichen.


Was war die Gründungsidee?

Wir, Heidelinde Kranzl und ich, haben uns im Rahmen eines MBAs für Entrepreneurship und Innovation kennengelernt und uns schnell angefreundet! Die Idee selbst ist aus vielen Gesprächen über die täglichen Herausforderungen in meiner Arbeit als Anästhesistin entstanden, für die hatte Heidelinde als Expertin für IT in sicherheitskritischen Bereichen so einige Antworten parat;) Gerade diese Synergie aus Tech und Medizin, daher der Firmenname, hat unsere digitale Lösung für den noch weitgehend analogen Prozess der Patientenaufklärung geboren. Wir leisten hier echte Pionierarbeit, denn Extended Realities (XR) wie VR oder AR kann man sich ungefähr so revolutionär und disruptiv vorstellen wie damals den Übergang vom Nokia zum Iphone.


Was ist deine Rolle? Wie würdest du einen typischen Tag beschreiben?

Wir sind beide Geschäftsführerinnen von XRSynergies, ich bin CEO und Heidelinde CTO. Momentan ist es ein Mix aus ärztlicher - und Firmentätigkeit – ich finde es wichtig auch den klinischen Bezug zu haben, wenn man etwas für diesen Bereich macht und es ist einfach spannend auf beiden Seiten zu sehen, was Innovation bewirken kann! Letzten Endes habe ich keinen typischen Tagesablauf, da immer irgendetwas anders läuft als gedacht, das Wesen eines Start-ups eben wie auch interessanterweise der Anästhesie 😉 


Was war der glücklichste Moment für XRSynergies?

Es gibt so einige, die Arbeit macht uns schlichtweg Spaß! Wir feiern die Erfolge gebührend 😉 - unter anderem mit unseren Freunden vom MBA - die den Entstehungsprozess hautnah mitbekommen haben - die Förderzusage vom AWS für unseren Prototyp, das war noch „pre-pandemic“. Den Best Thesis Award der WU Wien, den wir für unsere gemeinsam verfasste Arbeit zum Thema Eignung von Virtueller Realität in der Patientenaufklärung bekommen haben, den haben wir dann schon am Telefon „begangen“.


Gab es einen Moment, an dem ihr aufgeben wolltet? Falls ja, wie habt ihr diesen gemeistert?

Aufgeben wollten wir bis dato nicht. Die Fahrwasser eines Start-ups fordern, das ist klar… und die Herausforderungen, die sich 2020 ergaben, waren nicht lustig für eine doch kommunikationsintensive Firma - innen wie außen. Andererseits hat gerade diese Situation, wie u.a. nicht reisen zu können, meine Begeisterung für VR nur beflügelt, da sie faszinierende Möglichkeiten bietet mit Menschen ortsunabhängig in Kontakt zu treten. Es ist schon klasse, wenn man sich in einen virtuellen Raum einloggen kann und von Angesicht zu Angesicht mit einem Chirurgen aus Boston über VR-unterstützte Healthcare Anwendungen austauscht!


Letzte Worte an die WESTRIVEUP Community:

>>Macht weiter so! Wir haben so viele Möglichkeiten, die genutzt werden wollen. Denn wie Jean-Luc Picard so schön sagt: Things are only impossible until they are not.<<

Start-up-Steckbrief:

Name: solbytech
Website: https://solbytech.at/
Gründungsdatum und -ort: 07.02.2019; in Zederhaus (Lungau), Salzburg
GründerInnen: DI Manuel Dorfer BSc, Florian Dodegge MSc, DI Gerald Eder BA
MitarbeiterInnenzahl: 4 (3 Gründer, 1 Mitarbeiterin)
Zielgruppe: Photovoltaik (Operation & Maintenance, Energieversorger, Installateure (Großanlagen))
Zielmarkt: DACH / EU / International
Typisch für solbytech: sympathisch, innovativ, ehrgeizig, humorvoll

Was macht solbytech erklärt in 3 Sätzen?

Die solbytech GmbH verknüpft energiewirtschaftliche Fragestellungen mit innovativen IT-Lösungen und befasst sich mit der instabilen Kommunikation und IT-Sicherheit mobil angebundener, dezentraler Energieerzeugungs-Anlagen. Wir entwickeln ein modulares System, das durch eine Hard- und Softwarelösung die Funktionsstabilität und Sicherheit der mobilen Kommunikation mit Industrieroutern herstellerunabhängig, automatisiert und anlagenspezifisch steigert. Das modulare System kann von Anfang an in die Energieerzeugungs-Anlage integriert oder einfach nachgerüstet werden.

» Die Zukunft ist erneuerbar und digital «


Was ist eure Vision?

Die solbytech GmbH verknüpft energiewirtschaftliche Fragestellungen mit innovativen IT-Lösungen und befasst sich mit der instabilen Kommunikation und IT-Sicherheit mobil angebundener, dezentraler Energieerzeugungs-Anlagen. Wir entwickeln ein modulares System, das durch eine Hard- und Softwarelösung die Funktionsstabilität und Sicherheit der mobilen Kommunikation mit Industrieroutern herstellerunabhängig, automatisiert und anlagenspezifisch steigert. Das modulare System kann von Anfang an in die Energieerzeugungs-Anlage integriert oder einfach nachgerüstet werden.


Was war die Gründungsidee?

Durch unsere Expertisen aus dem Energie- und IT-Bereich sowie Jobs neben dem berufsbegleitenden Studium zeigten sich immer detailliertere Fragestellungen auf, an denen wir zu arbeiten begannen. Wir starteten eine umfangreiche Studie und Marktumfrage mit etablierten Unternehmen. Dadurch konnten wir den Kern des Problems immer detaillierter herausarbeiten. Nach der Bestätigung des Problems der instabilen Kommunikation, die eine nahtlose Betriebsführung von Photovoltaik-Anlagen so gut wie unmöglich macht, starteten wir mit der Entwicklung unserer Painkiller-Lösung und gründeten unser Startup solbytech.


Was ist deine Rolle? Wie würdest du einen typischen Tag beschreiben?

Wir sind alle drei geschäftsführende Gesellschafter und teilen die Aufgaben im Unternehmen nach unseren Expertisen auf. Dabei übernehme ich die Energiethemen, die Hardwareentwicklung, Finanz und die Kommunikation des Unternehmens nach außen. Ein typischer Tag ist aufgrund des kleinen, agilen Teams sehr abwechslungsreich. Vom Kundentermin über ein Interview bis hin zur Finanzbuchhaltung ist schon mal alles dabei.


Was war der glücklichste Moment für solbytech?

Der glücklichste Moment, das kommt immer darauf an. Und zwar genau auf den aktuellen Fortschritt des Unternehmens. Wir konnten in unserer noch jungen Firmen-Geschichte bereits den ein oder anderen Erfolg feiern! Kurz nach der Gründung wurden wir als FHStartup Fellow der FH Salzburg aufgenommen und konnten uns bereits bei unserer ersten Bewerbung für den Inkubator Startup Salzburg Factory gegen den Mitbewerb durchsetzen und einen Platz ergattern. Nach erfolgreichem Abschluss mit dem Gewinn des Pitch-Events am „Demo-Day“ trugen unsere Bemühungen bereits Früchte und wir kamen über unseren Mentor in Detailgespräche mit der SalzburgAG. Seit Herbst 2020 freuen wir uns, die SalzburgAG als strategischen Investor und Partner bei uns an Bord zu haben, auf unseren Markteintritt im ersten Quartal 2021 und auf viele weitere Erfolge!


Gab es einen Moment, an dem ihr aufgeben wolltet? Falls ja, wie habt ihr diesen gemeistert?

Manuel und ich (Gerald) kennen uns schon seit der Kindheit und Florian haben wir während des Bachelorstudiums an der FH Kufstein kennengelernt. Wir sind sehr gute Freunde, kennen uns sehr gut und auch so manche Eigenheit unseres Gegenübers. Genau das ist der Punkt, der uns als Team sehr stark macht! Wir ergänzen uns sehr gut und wissen sowohl um Stärken als auch Schwächen des Anderen. Genau deswegen funktionieren wir als Team und haben schon die ein oder andere Herausforderung gemeistert. Aufgeben ist für uns aber keine Option!


Letzte Worte an die WESTRIVEUP Community:

>>Wir freuen uns Teil der Community und Digitalisierungsinitiative zu sein. So werden regional Brücken gebaut und benötigte Herausforderungen mit angebotenen Lösungen in Einklang gebracht.<<

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